12th Luxemburg Euro Meet: Gelungenes Debüt von Franziska Hentke PDF Drucken

14jährige Paula Beyer trotzt internationaler Konkurrenz

 

Luxemburg/Magdeburg, 29.-31.01.2010

Top-Einstand für Franziska Hentke beim Euro Meet in Luxemburg! Bei ihrem ersten Start für den SC Magdeburg feierte die Neu-Elbestädterin über 200 m Schmetterling auch den ersten Sieg und fischte insgesamt einen kompletten Medaillensatz aus dem Wasser. Weitere Podestplätze errangen Christian Kubusch (200 und 400 m Freistil) und überraschenderweise die erst 14jährige Paula Beyer, die Platz drei über 200 m Rücken belegte.

 

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Die 14jährige Paula Beyer belegte über 200 m Rücken einen beachtlichen dritten Platz.

 

Acht Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Magdeburg reisten am vergangenen Wochenende zum 12. Euro Meet nach Luxemburg. Paula Beyer, Johanna Friedrich, Franziska Hentke, Stefan Holtz, Lena Kellerstraß, Robert Rauch und Aliena Schmidtke standen vor der Herausforderung, ihr Können in einer hochkarätig besetzten internationalen Veranstaltung unter Beweis zu stellen. „Das war vor allem eine Bestandsaufnahme. Wir wissen jetzt, wo wir nach vier Wochen Training in diesem Jahr stehen", kommentierte Trainer Bernd Henneberg die recht unterschiedlichen Ergebnisse mit Blick auf eine noch lange Saison.

 

Franziska Hentke, die Deutsche Meisterin über 200 m Schmetterling, feierte einen starken Einstand beim SC Magdeburg. Gleich bei ihrem ersten Start für die Elbestädter siegte die ehemalige Hallenserin über ihre Paradedisziplin in 2:14,85 Minuten. Platz zwei über 50 sowie Platz drei über 100 m Schmetterling waren der verdiente Lohn für einen guten Wettkampf. Christian Kubusch startete nach dem anstrengenden Potsdamer Langstreckenlehrgang auf den kürzeren Mittelstrecken. Er belegte über 400 m Freistil in 3:57,54 Minuten den zweiten und über 200 m Freistil (1:52,61 Minuten) den dritten Platz.

 

Für die größten Paukenschläge sorgten diesmal die jüngsten im Team. So erzielte die 14jährige Paula Beyer auf fünf Strecken neue Bestzeiten und erreichte insgesamt vier A-Finalläufe. Über 200 m Rücken griff sie dann sogar nach den Sternen und belegte in hervorragenden 2:19,08 Minuten den dritten Platz. Dies war insofern bemerkenswert, da sie nur zwölf Minuten vorher bereits im 100‑m‑Schmetterlings-Finale antrat, wo sie in 1:03,41 Minuten fünfte wurde. Mit zwei A-Finalteilnahmen machte auch Lena Kellerstraß (Jahrgang 1996) auf sich aufmerksam. Ihre beste Platzierung erreichte sie als sechste über 100 m Brust in neuer persönlicher Bestzeit von 1:14,40 Minuten.

 

Eine solide Vorstellung mit vier A-Finals lieferte Aliena Schmidtke, auch wenn die Zeiten nicht für das Siegerpodest reichten. Unter anderem wurde sie sechste über 200 m Freistil in 2:06,13 Minuten. Robert Rauch zeigte vor allem auf der 200‑m‑Lagen-Strecke Flagge. In 2:11,70 Minuten belegte er im A-Finale ebenfalls einen sechsten Platz.

 

Als „blamabel" hingegen schätzte Stefan Holtz seine Leistung vom Wochenende selbstkritisch ein. Eine einzige B-Finalteilnahme (17. über 50 m Brust in schwachen 30,96 Sekunden) waren für den Überflieger vom letzten Herbst einfach zu wenig.

 

„Da steht noch viel Arbeit auf dem Programm", sagte ein dennoch nicht unzufriedener Bernd Henneberg. Bevor vom 19. bis 21. März mit dem Gothaer Pokal der nächste Höhepunkt in der Elbeschwimmhalle steigt, sind erst einmal Trainingslager auf dem Rabenberg im Erzgebirge sowie in Lindow/Mark geplant. Noch ist also genug Zeit, um rechtzeitig in Form zu kommen.

 

Mehr Informationen gibt es auf der Web-Seite des Veranstalters.