Ich möchte zu dieser Diskussion nur folgendes sagen. Nach der "alten" Wertung, als es nach Jahrgang ging, da sind auch einige Kinder benachteiligt wurden. Die sogenannten "Spätgeborenen" mussten auch, als sie noch in der 3. bzw.4.Klasse gewesen sind, gegen Kinder schwimmen, die schon auf der Sportschule sind. Und das hat damals nie jemanden interessiert. Von daher fand ich es für diese Kinder auch mal gerecht. Man wird immer, egal wie das GAnze gewertet wird, Kinder haben, die dadurch Nachteile haben und auch Kinder, die Vorteile haben. Man wird es niemals allen recht machen können.
nochmal kurz zur Klarstellung--ich habe natürlich nichts gegen eine Klassenwertung. Aber dann sollte Klasse mit Klasse verglichen werden. Und der Unterschied zwischen Sportschule (5. Klasse) und 4. Klasse (Grundschule) ist nicht aufzuholen- so gut der Schwimmer auch ist. Also sollten wir sie mal mit den Sportlern der fünften Klasse vergleichen (welche den gleichen Trainingsstand aufweisen). Ich weiß nicht ob sie dann überhaupt einmal Landesmeisterin geworden wäre. Aber wie gesagt--das ist sehr müßig. Meines Erachtens gibt es entweder eine Jahrgangswertung oder eine Kassenwertung--aber nicht so eine Mist. egal auf ein Neues.
Deine Argumente hinsichtlich der Wertungsklassen sind sicherlich berechtigt. Die neue Regelung ist so gesehen nicht viel besser als die Jahrgangseinteilung. Sie verschiebt lediglich die Vorteile auf andere Sportler. Doch was wäre hier eine wirklich "gerechte" Lösung? Bzgl. der Wertigkeit der acht Landesmeistertitel bin ich allerdings nicht deiner Meinung. Ein Blick auf die DSV-Seite zeigt, dass Laura Kelsch auch im Fall der Jahrgangswertung immer noch fünf Titel gewonnen und dreimal Platz zwei belegt hätte. Allerdings sollten wir die Erfolge in jungen Jahren auch nicht überbewerten. Viele erfolgreiche Sportler haben ihren Durchbruch erst später geschafft. Wichtig ist, dass die jungen Talente Spaß am Sport haben und fleißig weiter trainieren.